Wie riskant ist der CFD-Handel?
Der CFD-Handel ist mit hohen Risiken verbunden, und die meisten Konten von Kleinanlegern verlieren mit diesen Instrumenten Geld. Drei Faktoren bestimmen das Risiko: Hebelwirkung, Margin Call und die Kostenstruktur.
1. Hebelwirkung
Die Hebelwirkung ermöglicht es Tradern, ein Marktengagement einzugehen, das über das eingezahlte Kapital hinausgeht. Während die Hebelwirkung Gewinne verstärken kann, kann sie auch Verluste vergrößern. Verluste können die einer einzelnen Position zugewiesene Margin übersteigen und den Gesamtsaldo des Kontos verringern. Je nach Rechtsordnung und Kontotyp können Kundenschutzmaßnahmen wie der Schutz vor negativem Kontostand gelten.
2. Margin Call & Risiko der Positionsschließung
Ein Margin Call oder eine Margin-Glattstellung kann eintreten, wenn das Kontoeigenkapital unter das vom Broker' geforderte Margin-Niveau fällt. Wenn sich der Markt gegen eine Position bewegt, kann der Broker Positionen automatisch schließen, um weitere Verluste zu begrenzen. Dies kann dazu führen, dass Verluste realisiert werden, bevor der Markt die Möglichkeit hat, sich zu erholen.
3. Handelskosten
Die Kostenstruktur kann Spreads, Kommissionen (sofern anwendbar) und Übernachtgebühren umfassen, die auf eine Position anfallen. Diese Kosten beeinflussen die Gesamtprofitabilität eines Trades und sollten vor dem Eingehen einer Position berücksichtigt werden.
Sie können helfen, diese Risiken zu steuern, indem Sie Risikomanagement-Tools wie Stop-Loss-Orders, eine angemessene Positionsgröße und das Verständnis der mit jedem Trade verbundenen Kosten nutzen. Auch wenn diese Maßnahmen helfen können, das Risiko zu begrenzen, schließen sie die Möglichkeit von Verlusten nicht aus.









