Die EZB ist die Zentralbank der Eurozone, also der Gruppe von Ländern, die den Euro als offizielle Währung verwenden. Die Abkürzung steht für Europäische Zentralbank, und sie legt die Geldpolitik für den gemeinsamen Währungsraum fest.
Die EZB setzt die Leitzinsen fest und nutzt geldpolitische Instrumente, um die Inflation zu steuern und Preisstabilität zu unterstützen. Ihre Entscheidungen wirken sich auf Kreditkosten, Anleiherenditen, Bankkredite und Ausgaben in der gesamten Eurozone aus.
Die EZB ist für den Euro das, was die Federal Reserve für den US-Dollar und die Bank of England für das Pfund ist. Trader beobachten ihre geldpolitischen Entscheidungen, weil ein restriktiver Ton den Euro stärken und europäische Aktien belasten kann, während ein expansiver Ton den Euro schwächen kann.
Die EZB erhöht die Zinsen, nachdem die Inflation in der Eurozone über ihrem Zielwert geblieben ist.
Trader könnten mit höheren Kreditkosten in der gesamten Eurozone und stärkeren Renditen auf auf Euro lautende Vermögenswerte rechnen.
EUR/USD kann steigen, wenn die Erhöhung größer ausfällt als vom Markt erwartet, während europäische Aktienindizes fallen können, wenn Investoren glauben, dass eine straffere Politik das Wachstum bremsen wird.