Die G7 sind die Gruppe der Sieben, ein informelles Forum von sieben fortgeschrittenen Volkswirtschaften: Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Im Finanzbereich bezieht sich der Begriff auf diese Volkswirtschaften, ihre wichtigsten Währungen und die Politik, die sie koordinieren.
Die Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G7 treffen sich, um über Finanzstabilität, Inflation, Wachstum, Währungsbedingungen und Reaktionen auf Krisen zu sprechen. Da die Mitglieder große Volkswirtschaften mit tiefen Märkten und einflussreichen Zentralbanken führen, können ihre Entscheidungen Zinsen, Wechselkurse, Anleihemärkte und Rohstoffpreise weit über ihre eigenen Grenzen hinaus bewegen.
Mit G7-Währungen sind in der Regel US-Dollar, Euro, japanischer Yen, britisches Pfund und kanadischer Dollar gemeint, während G7-Anleihen Staatsanleihen bezeichnen, die von G7-Regierungen ausgegeben werden. Die G7 sind nicht dasselbe wie die G20, zu denen zusätzlich große Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien gehören.
Sie beobachten nach starken Währungsschwankungen eine Erklärung der G7-Finanzminister.
In der Erklärung heißt es, dass die G7-Mitglieder über ungeordnete Wechselkursbewegungen besorgt sind.
Sie können dies als Warnung verstehen, dass große Volkswirtschaften ihre Politik koordinieren oder intervenieren könnten, um die Währungsmärkte zu stabilisieren. Das kann G7-Währungspaare wie EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD und USD/CAD beeinflussen.