CAD/CHF ist der Wechselkurs zwischen dem kanadischen Dollar und dem Schweizer Franken und zeigt, wie viele Franken ein kanadischer Dollar kauft. Er bringt eine ölgebundene Währung und einen sicheren Hafen zusammen, sodass er häufig das Spannungsverhältnis zwischen Energiemärkten und Risikostimmung widerspiegelt, und er ist ein relativ marktenges Cross, bei dem die Spreads breiter ausfallen als bei den Majors. Er hat keinen gebräuchlichen Spitznamen.
Der kanadische Dollar ist die Basiswährung und der Franken die Kurswährung, daher bedeutet eine Notierung von 0.6500, dass ein kanadischer Dollar 0.6500 Franken wert ist. Ein steigender Kurs bedeutet, dass der kanadische Dollar gegenüber dem Franken fester wird; ein fallender Kurs bedeutet, dass sich der Franken durchsetzt. Sie handeln CAD/CHF als Forex-CFD und nehmen eine Position auf den Kurs ein, statt eine der beiden Währungen zu halten: Sie gehen long, wenn Sie auf den kanadischen Dollar setzen, und short, wenn Sie auf den Franken setzen. Pips liegen an der vierten Dezimalstelle, und Ihr Ergebnis entspricht den gewonnenen oder verlorenen Pips multipliziert mit Ihrer Positionsgröße.
Am stärksten bewegt CAD/CHF der Gegensatz zwischen einem Ölexporteur und einem sicheren Hafen. Steigende Rohölpreise stützen im Allgemeinen den kanadischen Dollar und heben das Paar an, während Risikoaversion Kapital in den Franken lenkt und das Paar nach unten zieht. Die unterschiedlichen Ansätze der Bank of Canada und der Schweizerischen Nationalbank, wobei sich die SNB lange gegen eine Überbewertung des Frankens gestellt hat, prägen den längerfristigen Trend.
Angenommen, CAD/CHF wird bei 0.6500 gehandelt und Sie erwarten, dass der kanadische Dollar fester wird, also kaufen Sie ein Standard-Lot (100.000 kanadische Dollar). Jeder Pip beträgt 0.0001 und ist 10 Franken wert, sodass ein Anstieg um 50 Pips auf 0.6550 Folgendes ergibt:
50 √ó 10 Franken = 500 Franken
Ein Rückgang um 50 Pips auf 0.6450 würde stattdessen 500 Franken kosten. Da die Position gehebelt ist, wird nur ein Teil des Kontraktwerts als Margin hinterlegt, was sowohl den Gewinn als auch den Verlust verstärkt.