CHFJPY definition

CHF/JPY ist der Preis des Schweizer Frankens in japanischen Yen und zeigt, wie viele Yen ein Franken kauft. Es handelt sich um einen Cross-Kurs, der direkt ohne Umweg über den US-Dollar gehandelt wird, und er vereint zwei der klassischen sicheren Häfen des Marktes. Die Liquidität ist für einen Cross solide, aber geringer als bei den großen Dollar-Paaren, und das Paar hat keinen geläufigen Spitznamen.

Der Schweizer Franken ist die Basiswährung und der Yen die Kurswährung, daher bedeutet eine Notierung von 170.00, dass ein Franken 170.00 Yen wert ist. Ein steigender Kurs bedeutet, dass der Franken gegenüber dem Yen stärker wird, ein fallender Kurs das Gegenteil. Sie handeln CHF/JPY als Forex-CFD und spekulieren auf den Kurs, anstatt die Währung selbst zu besitzen: Gehen Sie long, wenn Sie erwarten, dass der Franken steigt, und short, wenn Sie erwarten, dass er fällt. Da der Yen die Kurswährung ist, liegt ein Pip an der zweiten Dezimalstelle (0.01), und Ihr Ergebnis entspricht den gewonnenen oder verlorenen Pips multipliziert mit Ihrer Positionsgröße.

CHF/JPY ist im Wesentlichen ein Wettstreit zwischen zwei sicheren Häfen, daher wird das Paar oft eher von der relativen Nachfrage nach sicheren Häfen als allein von den Daten eines Landes bewegt. Die Schweizerische Nationalbank und die Bank of Japan tendieren beide zu niedrigen Zinsen und haben in der Vergangenheit ihre Währungen gebremst, daher bewegen geldpolitische Signale von beiden Seiten das Paar. Wenn sich die globale Risikostimmung eintrübt, ziehen beide Währungen tendenziell Kapital an, und CHF/JPY zeigt, welche davon der Markt in diesem Moment bevorzugt.

CHFJPY Example

Angenommen, CHF/JPY wird bei 170.00 gehandelt und Sie erwarten, dass der Franken gegenüber dem Yen stärker wird, also kaufen Sie ein Standard-Lot (100.000 Schweizer Franken). Jeder Pip ist 1.000 Yen wert, sodass ein Anstieg um 50 Pips auf 170.50 Folgendes ergibt:

50 √ó 1,000 = 50,000 JPY (etwa $330)

Ein Rückgang um 50 Pips auf 169.50 würde stattdessen 50.000 Yen kosten. Da Sie mit Hebel handeln, hinterlegen Sie nur einen Bruchteil des Kontraktwerts als Margin, was sowohl Ihren Gewinn als auch Ihren Verlust vergrößert.