EUR/AUD ist der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem australischen Dollar und zeigt, wie viele australische Dollar man für einen Euro erhält. Es handelt sich um einen Cross-Kurs, der direkt und nicht über den US-Dollar gehandelt wird, und er stellt eine große, defensive Reservewährung einer zyklischen Rohstoffwährung gegenüber. Die Liquidität ist für einen Cross gut, liegt aber dennoch unter der der Dollar-Majors, und das Paar hat keinen gebräuchlichen Spitznamen.
Der Euro ist die Basiswährung und der australische Dollar die Kurswährung, sodass ein Kurs von 1.6400 bedeutet, dass ein Euro 1.6400 australische Dollar wert ist. Ein steigender Kurs bedeutet, dass der Euro gegenüber dem Aussie stärker wird, ein fallender Kurs das Gegenteil. Sie handeln EUR/AUD als Forex-CFD und setzen auf die Kursentwicklung, anstatt die Währung selbst zu besitzen: Gehen Sie long, wenn Sie erwarten, dass der Euro steigt, und short, wenn Sie erwarten, dass er fällt. Bewegungen werden in Pips an der vierten Dezimalstelle gemessen, und Ihr Ergebnis ist die Anzahl der gewonnenen oder verlorenen Pips multipliziert mit Ihrer Positionsgröße.
Dieser Cross stellt die Eurozone dem China-und-Rohstoff-Komplex gegenüber. Der Euro spiegelt die EZB-Politik und das Wachstum im Euroraum wider, während der australische Dollar die chinesische Nachfrage, Eisenerzpreise und die Reserve Bank of Australia abbildet. Daher steigt das Paar oft, wenn Rohstoffe und Risikobereitschaft schwächer werden, und fällt, wenn sie stärker werden. Das macht EUR/AUD zu einem nützlichen Indikator für die relative Risikostimmung zwischen einem defensiven Block und einem wachstumssensiblen Block.
Angenommen, EUR/AUD wird bei 1.6400 gehandelt und Sie erwarten, dass der Euro gegenüber dem australischen Dollar stärker wird, also kaufen Sie ein Standard-Lot (100,000 Euro). Jeder Pip ist 10 australische Dollar wert, sodass ein Anstieg um 50 Pips auf 1.6450 Folgendes ergibt:
50 √ó 10 = 500 AUD (etwa 325 $)
Ein Rückgang um 50 Pips auf 1.6350 würde stattdessen 500 australische Dollar kosten. Da Sie mit Hebel handeln, hinterlegen Sie nur einen Bruchteil des Kontraktwerts als Margin, was sowohl Ihren Gewinn als auch Ihren Verlust vergrößert.