EUR/CHF zeigt, wie viele Schweizer Franken man für einen Euro erhält, also den Wechselkurs zwischen zwei der wichtigsten europäischen Währungen. Es macht rund 1 % der etwa 9.6 Billionen US-Dollar aus, die täglich auf dem globalen Devisenmarkt umgesetzt werden (BIS Triennial Survey, 2025), was ihm für einen Cross eine solide Liquidität verleiht, und es wird aufmerksam als Indikator für Spannungen innerhalb Europas beobachtet. Für das Paar gibt es keinen gebräuchlichen Spitznamen.
Hier ist der Euro die Basiswährung und der Franken die Kurswährung, sodass ein Kurs von 0.9500 bedeutet, dass ein Euro 0.9500 Franken kauft. Ein höherer Kurs zeigt, dass der Euro gegenüber dem Franken stärker wird, ein niedrigerer das Gegenteil. Sie handeln EUR/CHF als Forex-CFD und setzen auf die Richtung des Kurses, anstatt eine der beiden Währungen zu besitzen: Gehen Sie long, wenn Sie glauben, dass der Euro steigen wird, und short, wenn Sie glauben, dass er fallen wird. Pips liegen an der vierten Dezimalstelle, und Ihr Ergebnis ist die Anzahl der Pips, die Sie mitnehmen, multipliziert mit Ihrer Positionsgröße.
Was EUR/CHF am stärksten bewegt, ist der Kontrast zwischen der Europäischen Zentralbank und der Schweizerischen Nationalbank, überlagert von der Safe-Haven-Nachfrage nach dem Franken. Die SNB hat eine lange Geschichte darin, sich gegen Frankenstärke zu stemmen, und der prägende Moment des Paares kam im Januar 2015, als die Bank abrupt ihre Untergrenze von 1.20 aufgab und der Franken in die Höhe schoss. Das Paar handelt oft über lange Strecken ruhig und macht dann plötzliche Sprünge, wenn Interventionsrisiken oder eine Flucht in Sicherheit einsetzen.
Angenommen, EUR/CHF wird bei 0.9500 gehandelt und Sie erwarten, dass der Euro fester wird, also kaufen Sie ein Standard-Lot (100,000 Euro). Jeder Pip beträgt 0.0001 und ist 10 Franken wert, sodass ein Anstieg um 50 Pips auf 0.9550 Folgendes ergibt:
50 √ó 10 Franken = 500 Franken
Ein Rückgang um 50 Pips auf 0.9450 würde stattdessen 500 Franken kosten. Handel mit Hebel bedeutet, dass Sie nur einen Teil des Kontraktwerts als Margin hinterlegen, was sowohl Gewinn als auch Verlust verstärkt.