GBP/SEK misst den britischen Pfund Sterling gegenüber der schwedischen Krone und zeigt, wie viele Kronen man für ein Pfund erhält. Es ist ein Cross zwischen zwei frei schwankenden europäischen Währungen und wird vergleichsweise wenig gehandelt, was zu einem breiteren Spread und einer höheren Anfälligkeit des Kurses für stärkere Sprünge führt, als man sie bei einem Major-Paar sehen würde.
Das Pfund ist die Basiswährung und die Krone die Kurswährung, daher bedeutet eine Notierung von 13.3000, dass ein Pfund 13.3000 Kronen wert ist. Ein steigender Kurs zeigt, dass das Pfund gegenüber der Krone stärker wird, ein fallender Kurs das Gegenteil. Als Forex-CFD können Sie auf die Richtung des Wechselkurses handeln, ohne eine der beiden Währungen zu kaufen: Gehen Sie long, wenn Sie erwarten, dass das Pfund steigt, und short, wenn Sie mit einer Abschwächung rechnen. Pips werden an der vierten Dezimalstelle gemessen, und Ihr Gewinn oder Verlust entspricht den Pips multipliziert mit Ihrem Einsatz pro Pip.
Zwei getrennte Zentralbanken prägen dieses Cross. Die Bank of England reagiert auf das Wachstum in Großbritannien, die Inflation und das politische Umfeld, während die Riksbank auf schwedische und breitere Bedingungen in der Eurozone reagiert, da Schwedens Wirtschaft eng mit dem Kontinent verbunden ist. Die Krone ist außerdem eine relativ risikosensitive Währung, sodass Veränderungen der globalen Stimmung das Paar bewegen können, und die geringere Liquidität verstärkt diese Bewegungen tendenziell.
Angenommen, GBP/SEK notiert bei 13.3000 und Sie erwarten, dass das Pfund nachgibt, also verkaufen Sie einen Standard-Lot (100.000 Pfund) short. Da jeder Pip 10 Kronen wert ist, ergibt ein Rückgang um 80 Pips auf 13.2920:
80 √ó 10 = 800 Kronen
Steigt das Pfund stattdessen um 80 Pips auf 13.3080, würden Sie 800 Kronen verlieren. Da der Trade mit Hebel läuft, beträgt Ihre Margin nur einen Teil des Kontraktwerts von 1.330.000 SEK, und dieser Hebel vergrößert Gewinne wie Verluste gleichermaßen.