Ein Inflationsschutz ist ein Vermögenswert, von dem erwartet wird, dass er seinen realen Wert hält oder steigert, wenn die Preise steigen, und so die Kaufkraft schützt, während Inflation Geld entwertet. Gold, bestimmte Rohstoffe und inflationsgebundene Anleihen werden häufig zu diesem Zweck genutzt.
Ein Vermögenswert schützt gegen Inflation, wenn sein Preis dazu neigt, zusammen mit dem allgemeinen Preisniveau zu steigen. Gold ist eine gängige Wahl, weil sein Angebot langsam wächst und es weltweit bepreist wird; wenn eine Währung also an Wert verliert, braucht man oft mehr von dieser Währung, um dieselbe Unze Gold zu kaufen.
Das Gegenteil ist ein nominaler Vermögenswert wie Bargeld oder eine Festgeldanlage, deren Nennwert gleich bleibt, während die Inflation stillschweigend verringert, was man dafür kaufen kann. Bargeld zu halten fühlt sich sicher an, verliert in einer Inflationsphase aber real an Wert – genau das Risiko, das ein Hedge ausgleichen soll.
Sie halten 2,350 USD in bar, während die Inflation ein Jahr lang bei 8 Prozent liegt.
Der reale Wert dieses Bargelds sinkt: 2,350 USD ÷ 1.08 ≈ 2,176 USD in heutiger Kaufkraft
Hätten Sie einen Inflationsschutz gehalten, der mit den Preisen gestiegen wäre, hätte er besser geschützt, was Ihr Geld kaufen kann. Diese Zahlen dienen nur zur Veranschaulichung.