TMGM Tägliches Marktfrühstück: 2026-08-12
Morgenüberblick
- Die Ölpreise stiegen im Berichtszeitraum, da die Hoffnungen auf eine kurzfristige Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus schwanden. Brent näherte sich dabei 90 USD je Barrel, WTI erreichte 83,50 USD und Gasöl stieg auf knapp unter 1.350 USD je Tonne.
Überblick
Der Berichtszeitraum umfasste ein relevantes Ereignis mit hoher Bedeutung, das sich auf die Energiemärkte und geopolitische Risiken im Nahen Osten konzentrierte. Laut der Berichterstattung verstärkten die schwindenden Aussichten auf eine kurzfristige Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus die Sorgen um das Angebot und trieben die Preise für Rohöl und raffinierte Produkte nach oben.

In den vorliegenden Berichten hieß es zudem, dass Raffinerieausfälle und Drohnenangriffe auf Anlagen in Saudi-Arabien, Russland und Libyen zu einer angespannten globalen Dieselversorgung beitrugen, obwohl der europäische Markt nicht als direkt betroffen beschrieben wurde.
Energie & Rohstoffe
Schwindende Hoffnungen auf die Wiederöffnung der Straße von Hormus treiben Rohöl- und Dieselpreise nach oben
Berichten im Verlauf des Zeitfensters zufolge schwanden die Hoffnungen auf ein neues Abkommen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten sowie auf die Wiederöffnung der Straße von Hormus, nachdem der Iran Bedingungen einschließlich Reparationen formuliert hatte und US-Präsident Donald Trump mit der Forderung nach Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts reagierte. Laut der vorliegenden Berichterstattung stieg Brent-Rohöl um 5 % auf nahezu 90 USD je Barrel, WTI wurde während der europäischen Sitzung bei 83,50 USD gehandelt, und Gasöl legte um fast 10 % auf knapp unter 1.350 USD je Tonne zu, den höchsten Stand seit Ende April. Das Energieteam der Commerzbank erklärte, dass der Gasöl-Crack-Spread wieder über 70 USD je Barrel gestiegen sei und dass Berichte über Raffinerieausfälle zusammen mit Drohnenangriffen auf Raffinerien in Saudi-Arabien, Russland und Libyen die Lage verschärften und die globale Dieselversorgung verknappten, auch wenn der europäische Markt nicht direkt betroffen war.
Abschließende Zusammenfassung
Der Berichtszeitraum wurde von einer Energiemeldung mit hoher Bedeutung dominiert, wobei schwindende Aussichten auf eine Einigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus, Raffineriestörungen und Angriffe auf Raffinerieinfrastruktur allesamt als Faktoren für höhere Rohöl- und Dieselpreise genannt wurden.









