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Das Update erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger Nvidia genau beobachten, um festzustellen, ob sich die starken KI-Ausgaben, die von Hyperscale-Cloud-Anbietern angeführt werden, auf Unternehmenskunden, staatliche KI-Initiativen und KI-Start-ups ausweiten. Marktteilnehmer achten zudem auf Anzeichen dafür, ob der zunehmende Wettbewerb die Produkt-Roadmap, die Lieferkette oder die Profitabilität des Unternehmens beeinträchtigen könnte.
Nach Gesprächen mit dem Investor-Relations-Team von Nvidia bekräftigte Citi, dass Nvidia weiterhin ihr bevorzugter Large-Cap-Titel im Bereich Rechenzentrums-Halbleiter bleibt, und verwies dabei auf die starke Fähigkeit des Unternehmens, sich das knappe Angebot an DRAM-Speicher zu sichern. Nvidia bestätigte, dass die Rubin-Ultra-Roadmap vollständig unverändert bleibt, ohne Änderungen an der auf der Computex vorgestellten NVLink-Domain-Architektur. Das Unternehmen bekräftigte zudem, dass Co-Packaged Optics (CPO) für Scale-out-Netzwerke über Spectrum-X in die Volumenproduktion eingetreten ist, wobei die Kundenakzeptanz weiter zunimmt.
Ab der Feynman-Plattform im Jahr 2028 werden Kunden die Flexibilität haben, für NVLink zwischen CPO-basierten und kupferbasierten Interconnect-Implementierungen zu wählen. Nvidia lehnte eine Stellungnahme zu den Cloud-Expansionsplänen von Meta Platforms' ab, betonte jedoch, dass die Gesamtnachfrage nach KI weiterhin außergewöhnlich stark bleibt. Während Hyperscale-Cloud-Anbieter anfangs den Großteil des Ausbaus der KI-Infrastruktur ausmachten, stellte das Unternehmen fest, dass KI-Forschungslabore, staatliche Kunden und lokale Unternehmensimplementierungen (On-Premises) in den vergangenen zwei Jahren deutlich an Dynamik gewonnen haben. Mit der weiteren Entwicklung der physischen KI wird erwartet, dass diese Segmente einen wachsenden Anteil am Markt ausmachen werden.
Nvidia hob außerdem hervor, dass sowohl Open-Source- als auch proprietäre KI-Modelle eine wesentliche Rolle im KI-Ökosystem spielen. Frontier-Modelle treiben weiterhin Leistungsdurchbrüche voran, während Open-Source-Modelle es Unternehmen und Regierungen ermöglichen, KI im großen Maßstab einzusetzen. Die unternehmenseigenen KI-Modelle des Unternehmens, darunter Nem und Cosmos, sind darauf ausgelegt, die Einführung von Enterprise-KI und staatlicher KI zu unterstützen, anstatt mit führenden Entwicklern von Frontier-Modellen zu konkurrieren.
Das Management stellte außerdem jüngste Aussagen von CEO Jensen Huang klar, der angedeutet hatte, dass Rechenleistung im Wert von 100 Milliarden US-Dollar letztlich mit nur einem Gigawatt Strom betrieben werden könnte. Das Unternehmen erklärte, dass sich diese Zahl auf erwartete Verbesserungen der Energieeffizienz und nicht auf eine Senkung der Infrastrukturkosten bezieht. Nvidia schätzt, dass aktuelle Systeme pro Gigawatt derzeit etwa 30 bis 40 Milliarden US-Dollar an Computing-Umsätzen generieren, während GPUs der nächsten Generation wie Blackwell bereits eine deutlich bessere Energieeffizienz als die Hopper-Architektur liefern.
Markteinblick:
Nvidia bekräftigte sein Bekenntnis, 50 % des jährlichen freien Cashflows an die Aktionäre zurückzuführen, und deutete an, dass das Aktienrückkaufprogramm im Laufe der Zeit weiter ausgeweitet werden könnte. Das Unternehmen hielt zudem an seiner Prognose für die Bruttomarge im mittleren 70-%-Bereich fest und erklärte, dass die jüngste Anleiheemission in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar dazu diente, eine größere finanzielle Flexibilität zu schaffen.













