

Handelspolitik, Geopolitik und Regulierung dominierten das Berichtsfenster. Die unmittelbarste Entwicklung war eine vorübergehende Aussetzung der geplanten US-Zölle auf kanadische Waren nach kurzfristigen Gesprächen zwischen Präsident Donald Trump und Premierminister Mark Carney. Gleichzeitig erklärte Trump, es gebe keine Gespräche mit dem Iran und eine US-Seeblockade bleibe in Kraft, während ein separater Bericht die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran mit höheren Ölpreisen in Verbindung brachte.
Auch die politischen und marktbezogenen Entwicklungen in den USA blieben zentral. Die Securities and Exchange Commission schlug einen neuen Rahmen für bestimmte Kapitalaufnahmen mit Krypto-Assets vor, während die Renditen von US-Staatsanleihen ihren Anstieg ausweiteten; laut dem vorliegenden Bericht erreichte die 30-jährige Rendite den höchsten Stand seit 2007. Im asiatisch-pazifischen Raum erklärte der stellvertretende Gouverneur der Reserve Bank of Australia, Andrew Hauser, die Inflation bleibe zu hoch, und signalisierte weitere Zinserhöhungen, falls der Preisdruck nicht nachlasse.
Das Berichtsfenster umfasste zudem planmäßige makroökonomische Daten. Eine Vorschau auf die britischen Inflationsdaten besagte, dass das Office for National Statistics den Verbraucherpreisindex für Juli um 06:00 GMT veröffentlichen werde, wobei der Artikel Erwartungen einer Rückkehr auf ein Viermonatshoch beschrieb. In Japan hieß es in einem Bericht, der Yen habe etwa die Hälfte der Gewinne wieder abgegeben, die aus der koordinierten Intervention Tokios und Washingtons Ende Juli resultierten.
US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe die geplanten 50%-Zölle gegen Kanada nach nächtlichen Verhandlungen mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney für einen Zeitraum von drei Tagen ausgesetzt. Frühere Berichte innerhalb des Berichtsfensters hatten gemeldet, dass Trump und Carney nur wenige Stunden vor der geplanten Einführung von 50%-Zöllen der Vereinigten Staaten auf kanadische Waren, darunter Hockeyschläger, Wein und andere Importe, kurzfristige Gespräche führten. Das spätere Update bestätigte eine vorübergehende Aussetzung statt einer sofortigen Umsetzung.
US-Präsident Donald Trump erklärte in den sozialen Medien, dass keine Gespräche oder Unterhaltungen mit dem Iran stattfänden oder geplant seien. Er fügte hinzu, dass die Seeblockade weiterhin uneingeschränkt in Kraft sei, während er zugleich sagte, die Straße von Hormus sei offen und in Betrieb und alle Seeminen seien entfernt oder gesprengt worden. Der vorliegende Artikel berichtete zudem, dass Politico meldete, die Trump-Regierung verstärke den Druck auf den Iran.
Ein Rohstoffbericht aus dem asiatischen Handel besagte, dass Rohöl der Sorte West Texas Intermediate den vierten Tag in Folge zulegte und bei rund 84,80 USD pro Barrel gehandelt wurde. Der Artikel führte die Bewegung auf die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran zurück und brachte die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und in den Vereinigten Staaten mit Sorgen über die Ölversorgungslage in Verbindung.
Die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission schlug die Regulation Crypto Assets vor, einen neuen Rahmen für bestimmte Investmentverträge in Krypto-Assets. Laut dem vorliegenden Bericht umfasst der Vorschlag zwei Ausnahmeregelungen, die es qualifizierten Krypto-Emittenten erlauben würden, 5 Mio. USD oder 75 Mio. USD aufzunehmen, ohne Angebote nach dem Securities Act registrieren zu müssen. Die SEC erklärte, der Rahmen solle klarstellen, wann Krypto-Assets und damit verbundene Transaktionen unter die bundesstaatlichen Wertpapiergesetze fallen, und sie werde 60 Tage nach der Veröffentlichung im Federal Register öffentliche Stellungnahmen entgegennehmen.
Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen über die gesamte Kurve hinweg weiter, wobei die Rendite 30-jähriger Treasuries laut dem vorliegenden Bericht 5,33% erreichte, den höchsten Stand seit 2007. Der Artikel erklärte, die Bewegung sei vor dem Hintergrund fiskalischer Sorgen und Zweifel an der Unabhängigkeit der Federal Reserve erfolgt, und beschrieb den Anstieg als Fortsetzung eines breiteren Renditeanstiegs im Wochenverlauf.
Ein Bericht zur japanischen Währung besagte, dass der Dollar gegenüber dem Yen nahe 159,50 gehandelt wurde, nachdem er ein Sitzungshoch knapp unter 160,00 erreicht hatte. Der Artikel erklärte, dies sei das stärkste Niveau seit dem gemeinsamen Eingreifen Tokios und Washingtons Ende Juli, und beschrieb den Yen als eine Währung, die etwa die Hälfte der Gewinne aus dieser Rekordintervention wieder abgegeben habe.
Der stellvertretende Gouverneur der Reserve Bank of Australia, Andrew Hauser, sagte, die Inflation sei zu hoch und die Zentralbank müsse die Zinsen anheben, um den Preisdruck zu senken. Laut dem vorliegenden Bericht, der während der asiatischen Sitzung veröffentlicht wurde, sagte er, die RBA werde die Zinsen erneut anheben müssen, falls die Inflation nicht zurückgehe.
Ein Vorschauartikel besagte, dass das britische Office for National Statistics den Bericht zum Verbraucherpreisindex für Juli um 06:00 GMT veröffentlichen werde. Der vorliegende Bericht stufte die Daten als marktbewegend ein und erklärte unter Verweis auf höhere Energierechnungen, dass die Inflation auf ein Viermonatshoch zurückkehren dürfte.
Das Berichtsfenster wurde von einer vorübergehenden Aussetzung der US-Zölle auf Kanada, anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran, einem neuen Krypto-Vorschlag der SEC, höheren Renditen langlaufender US-Staatsanleihen sowie Entwicklungen bei Zentralbanken und Inflation in Australien, dem Vereinigten Königreich und Japan geprägt.